Wer in die Suchmaschine der Ruhr-Uni den Begriff „Energie“ eingibt, erhält über 1.500 Treffer. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass Energie ein wichtiges Thema auf dem Campus ist. Es gibt Lehrstühle und Institute, die „Energie“ im Namen tragen, es gibt sowohl ein Energie- als auch ein Energiesparforum und ständig brandaktuelle Forschungsprojekte.
Ganz vorn mit dabei ist das Institut für Berg- und Energierecht, das auch zum Energieforum gehört. Das 1987 gegründete Institut wurde 1992 zur zentralen wissenschaftlichen Einrichtung der Ruhr-Uni. Zurzeit sind dort acht Jurist/innen beschäftigt, die meisten von ihnen arbeiten projektbezogen. Einer der wichtigsten Drittmittelgeber ist der Förderverein des IBE. Aber auch die DFG und das Land NRW fördern die Arbeit des Instituts, zuletzt eine fachübergreifende Forschung zu unterirdischen Bau- und Pilotprojekten. Auch die weiteren Forschungsarbeiten (z. B. zu Atomrecht, Erneuerbaren Energien, Emissionshandel oder Versorgungssicherheit) behandeln die Energie interdisziplinär.
Darüber hinaus engagieren sich die Mitarbeiter des Instituts in der Lehre. Unter anderem vergibt das IBE ein spezielles Zertifikat. Die Zusatzqualifikation „Energiewirtschaft und Bergbau“ ist besonders unter Juristen, Ökonomen und Ingenieuren heiß begehrt. |