Wer sich am Wettbewerb beteiligt, der möchte auch
gern gewinnen. „Natürlich haben wir gehofft und sind sehr traurig,
dass wir den ganz großen Erfolg nicht errungen haben“, bedauerte
Prof. Dr. Elmar Weiler, Rektor der Ruhr-Universität, die Entscheidung
des Wissenschaftsrats und der Deutschen Forschungsgemeinschaft
über die Förderung der Exzellenzinitiative des Bundes und der
Länder. Die Ruhr-Universität gratuliert allen im Wettbewerb
erfolgreichen Hochschulen. Besonders freut sich die RUB über
den Erfolg der NRW-Mitbewerberin RWTH Aachen.
Informationen
der DFG zur Entscheidung
Der Antrag der RUB in der Förderlinie „Zukunftskonzepte zum
projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung“
der Exzellenzinitiative und auch der Exzellenz-Cluster „Protein
Networks“ kamen nicht zum Zuge. Die Ruhr-Universität wird ihr
Zukunftskonzept des „Research Campus“ trotzdem weiter verfolgen.
„Es wird länger dauern als mit den Mitteln der Exzellenzinitiative,
aber wir werden unseren Weg weitergehen“, so Weiler.
In der Förderlinie "Graduiertenschulen" war die
RUB bereits im ersten Durchgang der Exzellenzinitiative erfolgreich:
Die campusweite Research School hat ihre Arbeit aufgenommen,
gefördert mit ca. 1,5 Mio. Euro jährlich - sie bietet
künftigen Nachwuchswissenschaftlern eine Promotion mit
Mehrwert. Das Besondere am Bochumer Konzept: Wissenschaftler
fast aller Fakultäten arbeiten hier eng zusammen und betreuen
die Doktoranden über Fächergrenzen hinweg.

Strukturen und Strategien
Seit rund vier Jahren vollzieht sich an der RUB ein intensiver
Erneuerungsprozess. Auf der Basis strategischer Vorteile (Campus-Universität,
breites Fächerspektrum, Spitzenstellung im Bologna-Prozess)
werden institutionelle Reformen vorangetrieben. Ziel ist, wie
im Hochschulkonzept 2010 formuliert, in allen Wissenschaftsbereichen
einen Platz unter den TOP 10 des DFG-Forschungsrankings zu erreichen.
Wesentliche Meilensteine dokumentieren sich in den Zielvereinbarungen
mit der Landesregierung von der Bildung von Centres of Excellence,
über den Aufbau des Forschungsschwerpunkts "Global Change" bis
zum Aufbau einer universitätsweiten Graduiertenschule. Das CHE
hat diesen vielschichtigen Prozess im Jahr 2004 mit dem best
practice-Preis gewürdigt.
Wesentliche Etappen dieses Prozesses finden Sie im Profil der
Universität unter Errungenschaften »
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