|
Das beste Kapital im internationalen Wettbewerb ist die Forschung.
An der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zeigt sie sich profiliert
und vielfältig wie die Uni selbst: Schwerpunkte der Forschung
in Bochum sind die Lebenswissenschaften (Medizintechnik, Neurowissenschaften,
Proteinforschung), die Plasmaphysik und -technik und die Materialwissenschaften.
Die Geisteswissenschaften bündeln ihre Kräfte unter
dem umfassenden Thema „Globaler Wandel“.
Forschungsstärke in Zahlen
Die Ruhr-Universität verfügt heute über mehr
als 85 Millionen Euro Drittmittel jährlich für Forschungsprojekte.
Ein guter Teil davon stammt aus DFG- und EU-Mitteln. Die Ruhr-Universität
legt dabei verstärkt Wert auf die Verbundforschung, die
gerade in den Natur- und Ingenieurwissenschaften zunehmend
Früchte trägt. Ausdruck der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit
der RUB sind unter anderem sieben DFG-Sonderforschungsbereiche
und sieben DFG-Forschergruppen, vier Graduiertenkollegs,
elf zentrale wissenschaftliche Einrichtungen, acht
An-Institute und zwei BMBF-Kompetenzzentren, alle durchweg
interdisziplinär ausgerichtet. An fünf internationalen
Graduiertenschulen forschen Doktoranden aus aller Welt.
Zwischen den Disziplinen
Vier Beispiele aktueller Forschung: Von der Analyse des einzelnen
Neurons bis hin zur Anwendung der Erkenntnisse in der Neuroinformatik
reicht die Zusammenarbeit von Biologen, Medizinern, Psychologen,
Chemikern und Neuroinformatikern; Plasma – von der Grundlagenforschung
in der Physik des Weltalls bis hin zur Anwendung in PET-Flaschen
– ist eine Aufgabe für Physiker, Mediziner und
Elektrotechniker; diese finden sich zusammen mit Maschinenbauern,
Medizinern und Neuroinformatikern, wenn es darum geht, moderne
Instrumente für die Medizintechnik zu entwickeln. Dabei
spielen auch die Materialwissenschaften eine zentrale Rolle,
die darüber hinaus in Bochum besonders Oberflächenphänomene
sowie „Formgedächtnislegierungen“ erforschen,
die in vielen Bereichen angewendet werden – in Zahnprothesen
ebenso wie als preiswerter Ersatz für Elektromotoren.
Auf die Zusammenarbeit kommt es an
Ein gemeinsames Kennzeichen der Forschung an der RUB ist
die Zusammenarbeit über die verschiedenen Disziplinen
hinweg. Bochum besitzt den unermesslichen Vorteil, viele forschungsstarke
Disziplinen in einer optimalen Größe zu beherbergen,
die gut zusammenarbeiten. Der kompakte Campus begünstigt
diese Zusammenarbeit: Nur wenige 100 Meter haben z. B. Chemiker
zu Maschinenbauern, Psychologen zu Biologen, Ingenieure zu
Medizinern.
|

Natur- und Ingenieurwissenschaften
Lebenswissenschaften
Geistes und Gesellschaftswissenschaften
Forschung an der RUB
im Überblick
|