Im April hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalens grünes Licht für die Campussanierung an der Ruhr-Universität Bochum gegeben: Am 1. Dezember 2007 beginnt der Bau des Gebäudes ID, Bauherr ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB). Das U-förmige Gebäude soll im April 2010 bezugsfertig sein. „Wir freuen uns sehr über dieses positive Signal aus Düsseldorf“, sagt Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler. „Gerade jetzt, da die Ruhr-Universität so weit in der Exzellenzinitiative gekommen ist und bereits erfolgreich abgeschnitten hat, blicken wir voller Zuversicht voraus: In Zukunft können wir unseren Studierenden und Wissenschaftlern auch räumlich exzellente Studien- und Forschungsbedingungen bieten.“
Das von der Ruhr-Universität entwickelte Konzept für
die Campussanierung sieht nicht nur die Eckdaten für
die bauliche Generalsanierung vor. Es enthält zudem umfangreiche
Planungen für die zukünftige inhaltliche Ausrichtung
der Disziplinen und Einrichtungen der Ruhr-Universität. Ziel ist, Lehre und Forschung optimal räumlich anzuordnen.
Die Leitprinzipien der gesamten Campussanierung sind:
Flächennutzungen
und Flächenzuordnungen zu optimieren und flexibler zu gestalten;
die Instandhaltung mit dem Ziel
der Werterhaltung besser zu strukturieren;
Flächen, die nicht betriebsnotwendig sind, zu ermitteln;
Betriebskosten zu optimieren;
die Infrastruktur und Attraktivität
aufzuwerten, zum Beispiel unter den Gesichtspunkten der Sicherheit und des "Campus als Lebensraum";
sowie einen störungsfreien Hochschulbetrieb während der Umsetzung sicherzustellen.